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Strangolapreti (Priesterwürger)

Strangolapreti (Priester -Würger)  - Grüne Nockerl mit Geschichte

Springe zum Rezept

Wer das Rezept erfunden hat, weiß man nicht mehr. Wann es berühmt wurde, jedoch schon - galten die kleinen Knödel doch während des Konzils von Trient als Lieblingsgericht der in der Stadt versammelten geistlichen Würdenträger.

Ein Rezept für vier Jahreszeiten

Strangolapreti sind eine rustikale Spezialität aus Trentino-Südtirol und bereits in den Kochbüchern des 15. Jahrhunderts zu finden. Die Hauptzutaten sind gewürfeltes, in Milch eingeweichtes Brot und grünes Blattgemüse, die dann mit Eiern und Mehl zu Nockerl verarbeitet werden. Strangolapreti schmecken herrlich mit Mangold (nur das Grüne), Grün- oder Schwarzkohl, Spinat sowie jungen Brennnesseln. Strangolapreti findet man heute in vielen Regionen Italiens, allerdings gibt es auch eine Nudelsorte (Strozzapreti) mit diesem Namen.

Eifersüchtige Ehemänner und gierige Priester

Gerade im katholischen Italien wirkt der Name des Gerichts - Strangolapreti (Strozzapreti) heißt wörtlich übersetzt „Priesterwürger" - doch recht respektlos: Einerseits wird erzählt, dass sich gierige Prälaten durch hastiges Essen oft an den Nockerl verschluckten. Andererseits war es vielerorts Brauch, dass nach der Messe die Frauen der Gemeinde abwechselnd den Priester zum Mittagessen zu sich einluden. An diesem Tag bekam der Diener Gottes sowohl den Ehrenplatz am Tisch als auch die größte Portion. Beides stand normalerweise dem Hausherrn zu. Und es mag den einen oder anderen gegeben haben, der dem Priester wünschte, beim nächsten Bissen zu ersticken.

📖 Recipe

Strangolapreti

Strangolapreti (Priesterwürger)

Grüne Nockerl mit Geschichte
4.25 von 32 Bewertungen
Vorbereitungszeit 15 Minuten Min.
Kochzeit 15 Minuten Min.
Gesamtzeit 30 Minuten Min.
Gang Gericht
Küche Trentino-Südtirol
Portionen 6 Personen
Kalorien 349 kcal

Zutaten
 

  • 500 g Brot, hart, und weiß
  • ca. ½ l Milch, genug, um das Brot zu bedecken
  • 500 g Spinat
  • 30 g Butter
  • 2 Eier
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • nach Geschmack Muskatnuss, gemahlen
  • 100 g Mehl
  • nach Bedarf Salz
  • Semmelbrösel, falls notwendig

Zum Servieren

  • 120 g Butter
  • 15 Salbeiblätter
  • 50 g Parmesan, gerieben

Zubereitung
 

  • Die Semmel in kleine Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, mit heißer Milch übergießen und ziehen lassen. Salzwasser zum Kochen bringen, den gewaschenen Spinat weich blanchieren und danach fein hacken. In einer Pfanne Butter aufschäumen und den Spinat in der Butter andünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
  • Jetzt den Spinat mit Eiern, Käse, Muskatnuss und Mehl unter die eingeweichten Semmel mischen und alles kräftig abschmecken. Die Masse 10 Minuten ziehen lassen. Sollte die Masse zu feucht sein, geben Sie etwas Semmelbrösel hinzu.
  • In einem großen Topf gesalzenes Wasser aufkochen. Aus der Masse kleine Knödel rollen oder mit zwei Teelöffeln Nockerl formen. Im heißen Wasser (unter dem Siedepunkt) ziehen lassen. Die Strangolapreti sind gar, sobald sie an die Oberfläche schwimmen.

Notizen

Strangolapreti isst man in Italien mit einer einfachen Tomatensauce oder mit reichlich Salbeibutter und Parmesan.
Die Trentiner Küche tendiert zur zweiten Variante: Dafür zerlassen Sie Butter in einer Pfanne und braten die Salbeiblätter bei mäßiger Hitze an.
Um den rustikalen Geschmack der Strangolapreti zu verstärken, können Sie auch etwas fein geschnittenen Speck mitrösten.

Nährwerte

Kalorien: 349 kcalKohlehydrate: 17 gEiweiß: 12 gFett: 26 gGesättigte Fettsäuren : 16 gCholesterin: 119 mgNatrium: 865 mgKalium: 518 mgBallaststoffe: 2 gZucker: 1 gVitamin A: 8825 IUVitamin C: 23.4 mgKalzium: 295 mgEisen: 3.4 mg
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Strangolapreti - Norditalienische Brot-Gnocchi

Diese traditionellen Brot-Gnocchi aus der Region Trentino sind nicht nur eine köstliche Möglichkeit, altes Brot zu verwerten, sondern auch eine wahre Delikatesse der italienischen Küche. Zubereitet mit Spinat, Parmesan und Muskatnuss, werden die Strangolapreti oft mit zerlassener Butter und Salbei serviert. Ein einfaches Gericht, das voller Geschmack steckt!

Buon Appetito!

Ich hoffe, dieses Rezept bringt dir ein Stück Norditalien in die Küche und begeistert deine Geschmacksknospen. Wenn du die Strangolapreti nachgekocht hast, freue ich mich über dein Feedback oder einen Kommentar zu deinen Erfahrungen.

Grazie mille und buon appetito!

Gnocchi

  • Blumenkohl-Gnocchi
    Blumenkohl-Gnocchi
  • Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Balsamico
    Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Balsamico
  • Canederli mit Käsefüllung
    Canederli mit Käsefüllung
  • Grüne Gnocchi mit Bärlauch und Ricotta
    Grüne Gnocchi mit Bärlauch und Ricotta

Kommentare

    4.25 from 32 votes (30 ratings without comment)

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    Bewertung Rezept




  1. Thomas Schnitzer meint

    Mai 20, 2025 at 3:38 p.m.

    5 Sternen
    Moin!

    Danke für das Rezept!

    Da ich gerade auf 3sat eine Sendung über Italien gesehen habe, würde ich gerne anmerken, dass dort gesagt würde, dass kein Italiener "Parmesan" sagen würde, weil es ein amerikanischer (!) Oberbegriff für beliebigen Hartkäse ist.

    Und da ich vor drei Tagen "Grenzenlos köstlich im Trentin" mit Björn Freitag u.a. zu Strangolapreti gesehen habe, im Original wird Trentingrana verwendet, Parmiggiano oder Grana Padano "nur" als Ersatz, wenn man keinen bekommen kann. Der soll deutlich intensiver im Geschmack sein, aber hier im Rheinland bekomme ich den höchstens online.

    Viele Grüße!
    Tom

    Antworten
    • Ale meint

      Mai 26, 2025 at 2:18 p.m.

      Das ist korrekt, lieber Tom – danke für deinen aufmerksamen Hinweis! 😊
      Da das Rezept ursprünglich aus dem Trentino stammt, wird es traditionell mit Trentingrana zubereitet – einem wunderbar würzigen Käse, der dem Gericht eine besondere Note verleiht. Leider ist er im normalen Handel außerhalb Italiens oft schwer erhältlich. Deshalb empfehle ich in meinen Rezepten häufiger Parmesan oder Grana Padano als leicht verfügbare Alternativen – auch wenn sie geschmacklich etwas milder sind.

      Aber du hast recht: Wer die Möglichkeit hat, an Trentingrana zu kommen, sollte ihn unbedingt probieren!

      Viele Grüße
      Alessandra

      Antworten
  2. Scarlett Hermann-Schenk meint

    April 21, 2023 at 3:40 p.m.

    5 Sternen
    Hallo, ich liebe die Strangolapreti und will das für eine große Feier machen (also 30 stück). Wie aber halte ich sie warm oder wie lange vorher kann ich die Klösse vorbereiten, so dass sie noch frisch schmecken?
    Vielen Dank für deine Antwort im Voraus.
    LG Scarett

    Antworten
    • Ale meint

      April 27, 2023 at 2:26 p.m.

      Hallo,
      schön dass dir die Strangolapreti so gut schmecken.
      In deinem Fall wurde ich sie im Voraus formen und im Wasser kochen, im Backofen bei 40° C warmhalten und in der letzten Minute auf die Teller geben mit der heißen Butter aufgießen und mit Parmesan bestreuen.
      Liebe Grüße, Alessandra

      Antworten
      • Burkhard Grimm meint

        März 29, 2024 at 12:26 p.m.

        Sind die Strangolapreti ein Hauptgericht oder eher eine Beilage zu z.B. Hühnchen ? Werde sie dieses Wochenende mit frischen Brennesseln und Bärlauch machen !
        Viele Grüße, Burkhard

        Antworten
        • Ale meint

          März 31, 2024 at 9:21 a.m.

          Lieber Burkhard,
          Strangolapreti ist ein "primo piatto". In Italien werden sie als erster Gang serviert, d.h. als Gericht, das einem Fleisch- oder Fischgericht mit Gemüse vorausgeht. Natürlich müssen Strangolapreti nicht zwingend auf diese Weise serviert werden. Auch wenn es für uns Italiener schwierig ist, kohlenhydratreiche Gerichte wie Reis, Nudeln, Gnocchi oder Spätzle mit einem Fleisch- oder Fischgericht zu kombinieren - wir bevorzugen Polenta, Brot oder Kartoffeln - heißt das nicht, dass es nicht köstlich sein kann.
          Frohe Ostern
          Liebe Grüße, Alessandra

          Antworten

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Hallo, ich bin Alessandra – Foodbloggerin, Kochbuchautorin und leidenschaftliche Geschichtenerzählerin rund um die italienische Küche.
Seit 10 Jahren teile ich hier authentische Rezepte aus Italien, inspiriert von meiner Familie und unserer kulinarischen Tradition.
Neben meinem Blog leite ich regelmäßig Pasta-, Gnocchi- und Ravioli-Kurse sowie Workshops im Haus der Familie in Bozen, bei denen ich meine Leidenschaft für handgemachte italienische Küche weitergebe.
Meine Rezepte und kulinarischen Geschichten wurden u. a. in derStandard.at veröffentlicht und in Magazinen vorgestellt.
Damit möchte ich nicht nur kochen lehren, sondern auch ein Stück italienische Esskultur vermitteln – von einfachen Alltagsgerichten bis zu besonderen Festtagsrezepten.
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