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home » Gerichte » Beilage

Kartoffelpuffer nach Trentiner Art

Im norditalienischen Nonstal gehören diese Kartoffelpuffer, die traditionell in der Kupferpfanne gebraten werden, zu jedem Dorffest. Für die Familie und Gäste daheim stellt man die Tortei di patate in die Mitte des Tisches und jeder bedient sich. Dazu gibt es Käse, Speck, Salami und ein gutes Glas Rotwein.

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Törtchen oder Kuchen?

In der bäuerlich geprägten Trentiner Küche wird der Tortel di patate, wörtlich: Kartoffeltörtchen, gern als Vorspeise gegessen. Früher hat man sie in Schmalz frittiert, in manchen Tälern auch in einer Mischung aus Butter und Schmalz. Denn die nächsten Olivenbäume wachsen erst ganz im Süden der Region bzw. am Gardasee. Heute frittiert man die Kartoffelpuffer meist in Pflanzenöl oder wählt die fettreduzierte Backofen-Variante (bei 200° C). Der ca. 1,5 cm hohe Puffer aus dem Ofen heißt Torta di patate, Kartoffelkuchen.

Kleine Kartoffelkunde

Kennebec- oder Majestic-Kartoffeln eignen sich am besten für die Zubereitung dieser Kartoffelpuffer. Die mehligen Sorten haben ein weißes Fleisch und enthalten wenig Wasser. So gelingt die Zubereitung komplett ohne Zugabe von Mehl. In anderen Teilen Trentino-Südtirols, wo man diese Sorten nicht anbaut, wird die Rezeptur mit Mehl und teils auch Eiern ergänzt. Damit die Puffer perfekt werden, ist auch die richtige - grobe - Reibe wichtig. Kartoffelpuffer schmecken am besten ganz frisch und knusprig gebraten oder gebacken.

Italienische Begleiter für Trentiner Kartoffelpuffer

Kartoffelpuffer nach Trentiner Art serviert man mit traditionellen Beilagen, die ihren herzhaften Geschmack perfekt ergänzen. Typische Begleiter sind ein würziges Gorgonzola-Dip, frischer Ricotta oder eine aromatische Tomatensauce, oder Parmesan. Diese italienischen Beilagen unterstreichen den rustikalen Charakter der Puffer und machen sie zu einem vielseitigen Gericht, das sowohl als Hauptspeise als auch als Beilage genossen werden kann.

📖 Recipe

Kartoffelpuffer nach Trentiner Art - tortel di patate

Kartoffelpuffer nach Trentiner Art -Tortel di patate

Im norditalienischen Nonstal gehören diese Kartoffelpuffer, die traditionell in der Kupferpfanne gebraten werden, zu jedem Dorffest
5 von 8 Bewertungen
Vorbereitungszeit 10 Minuten Min.
Kochzeit 10 Minuten Min.
Ruhezeit 30 Minuten Min.
Gesamtzeit 50 Minuten Min.
Gang Jause, streetfood, Vorspeise
Küche glutenfrei, Italien, Italienisch, Trentino Alto-Adige, vegan, vegetarisch
Portionen 4 Personen
Kalorien 193 kcal

Zutaten
 

  • 1 kg Kartoffeln
  • Salz
  • Sonnenblumenöl , oder anderes neutrales Öl zum Frittieren

Zubereitung
 

  • Kartoffeln schälen und grob reiben, in ein Sieb geben und 30 Minuten abtropfen lassen. Erst anschließend gut salzen. Wenn Ihre Kartoffeln zu wenig mehlig sind, binden Sie den Teig mit 2 EL glattem Mehl.
  • Nun reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und ca. anderthalb Schöpflöffel Kartoffelmasse hineingeben. Oder Sie nehmen je einen gehäuften EL voll Kartoffelteig für mehrere kleine Puffer.
  • Puffer in der Pfanne flach drücken (ca. 0,5 cm) und von beiden Seiten goldbraun braten. Kartoffelpuffer erst wenden, wenn der Boden knusprig ist und sich bräunt, sonst könnten sie zerfallen. Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und sofort servieren.

Notizen

Zutaten für 4 Personen
Kartoffelpuffer schmecken sowohl süß als auch deftig. Kinder lieben sie zum Beispiel mit Johannisbeermarmelade oder Apfelmus. Ich mag sie gern mit Käse und Salsiccia. Ideal zum Braten sind verzinnte Kupferpfannen. Sie verteilen die Hitze gleichmäßig und die Puffer werden super knusprig.

Nährwerte

Kalorien: 193 kcalKohlehydrate: 44 gEiweiß: 5 gNatrium: 15 mgKalium: 1053 mgBallaststoffe: 6 gZucker: 2 gVitamin A: 5 IUVitamin C: 49 mgKalzium: 30 mgEisen: 2 mg
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Rustikal und Köstlich

Diese Kartoffelpuffer nach Trentiner Art sind ein echter Klassiker aus der Alpenregion. Knusprig gebraten und voll im Geschmack, sind sie eine perfekte Beilage oder ein eigenständiges Gericht. Probiere das Rezept aus und genieße ein Stück italienische Tradition auf deinem Teller! Wenn du das Rezept ausprobiert hast, hinterlasse gerne einen Kommentar oder Feedback. Vielen Dank und buon appetito!

Beilage

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Kommentare

    5 from 8 votes (5 ratings without comment)

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    Bewertung Rezept




  1. Dirk meint

    Februar 04, 2021 at 4:15 p.m.

    5 Sternen
    Hallo Ale,

    das klingt extrem lecker! Kommt kurzfristig auf den Speiseplan. Eine Frage dazu: Du schreibst von einer Ofen-Variante. Ich vermute dabei wird das Backblech eingefettet und die Kartoffelmasse mehr oder weniger gleichmäßig darauf verteilt und auch einmal gewendet. Richtig? Wieviel Grad und wie lange?

    Liebe Grüße Dirk

    Antworten
    • Ale meint

      Februar 04, 2021 at 6:39 p.m.

      Hallo Dirk,
      ganz genau: die Backform (kein Blech) wird ordentlich eingefettet. Die Kartoffelmasse für den Kuchen darf hier bis zu 1,5 cm hoch sein. Der Kuchen kommt auf die untere Schiene des Ofen und wenn der Boden schön knusprig und fest ist, wird der Kuchen gedreht. Am besten gelingt die Drehung mit der Hilfe von 2 Tellern. Aber Achtung, ist der Boden nicht knusprig genug, funktioniert die Drehung nicht. ...Und bevor der Kuchen wieder in die Form kommt, fettet man die Form wieder ein. Gebacken wird der Kuchen bei 200° C und ... ich schätze 40-50 Minuten. Der Tortel ist bereit, wenn beide Oberflächen richtig knusprig sind.
      LG Ale

      Antworten
      • Dirk meint

        Februar 06, 2021 at 11:26 p.m.

        5 Sternen
        Hallo Ale,

        ich war heute Abend leistungsgehemmt und habe die Kartoffelpuffer doch auf dem ordentlich gefetteten Blech gemacht. Ehrlich gesagt hatte ich keine Lust mit einer Backform zu arbeiten, dann den Inhalt raus zum Wenden und wieder in die Form zwängen. So wurden es mehrere kleine und dünne Puffer auf dem Blech. Ging sehr gut (200°C Ober-/Unterhitze auf dem unteren Einschub und dann 2x 20 Minuten). Sollten die Teile zu dick geraten sein, einfach auf 220°C gehen und öfters kontrollieren. Sehr lecker mit luftgetrocknetem Schinken, Käse und als geborener Muschelschubser (will heißen Nordlicht) mit geräuchertem Lachs plus Sahnekren bzw. frischem Dill! War eine Hauptspeise und ist ideal als Fingerfood für die Terrasse mit kühlem Rosé!

        Danke für die tolle Anregung!

        LG Dirk

        Antworten
        • Ale meint

          Februar 10, 2021 at 9:59 a.m.

          Finde ich toll lieber Dirk dass du leistungsgehemmt warst!
          Ich werde das nächste Mal auch ein Blech verwenden 🙂
          Liebe Grüße, Ale

          Antworten
    • Inea meint

      August 20, 2022 at 5:00 a.m.

      Ein tolles Gericht!

      Antworten

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Hallo, ich bin Alessandra – Foodbloggerin, Kochbuchautorin und leidenschaftliche Geschichtenerzählerin rund um die italienische Küche.
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Neben meinem Blog leite ich regelmäßig Pasta-, Gnocchi- und Ravioli-Kurse sowie Workshops im Haus der Familie in Bozen, bei denen ich meine Leidenschaft für handgemachte italienische Küche weitergebe.
Meine Rezepte und kulinarischen Geschichten wurden u. a. in derStandard.at veröffentlicht und in Magazinen vorgestellt.
Damit möchte ich nicht nur kochen lehren, sondern auch ein Stück italienische Esskultur vermitteln – von einfachen Alltagsgerichten bis zu besonderen Festtagsrezepten.
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