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PIZZOCCHERI

Die Pizzoccheri sind eine Nudelart aus Buchweizen und Weizenmehl. Man serviert sie mit Käse, Kartoffeln sowie Gemüse der Saison. So begleiten Wirsing oder Mangold diese Speise im Winter und Spinat oder Fisolen im Frühling und Sommer.

Springe zum Rezept

In Süditalien findet man dieses Gericht kaum. Der Anbau von Buchweizen verbreitete sich ab dem 14. Jahrhundert ausschließlich in den Alpentälern und war für Eigenbedarf gedacht. Nach dem zweiten Weltkrieg haben sich dennoch die Essgewohnheiten der Italiener/innen stark verändert. Der Verbrauch, sowie der Anbau dieser Pflanzengattung aus der Familie der sogenannten „Knöterichgewächse" haben sich infolgedessen drastisch reduziert. Heute ist er fast nur in traditionellen Speisen und in der typisch bäuerlichen Küche - u. a. Polenta Taragna (Buchweizengrieß), Sciatt (knusprig frittiertes Buchweizengebäck mit Käsefüllung) oder Pizzoccheri - zu finden.

Haltbarkeit und Elastizität

Der Anteil des verwendeten Buchweizen-oder Weizenmehls im Teig der Pizzoccheri ändert sich von Tal zu Tal, wenn nicht sogar von einer Familie zur anderen. Buchweizen enthält kein Gluten, was eine Folge auf die Haltbarkeit und die Elastizität des Produktes hat. Deswegen zerbröseln und brechen Pizzoccheri aus fast reinem Buchweizen sehr schnell. Infolgedessen sollte man sie sehr frisch essen. Um die Haltbarkeit dieser Nudelart zu steigern, erhöht man den Anteil an Weizenmehl. Pizzoccheri, die man in Lebensmittelgeschäften verpackt findet, enthalten deswegen sehr weniger Buchweizenmehl als Weizenmehl.

 

pizzoccheri

Pizzoccheri nach Tradition

Für frisch nach Tradition zubereitete Pizzoccheri vermischt man Buchweizen -und Weizenmehl im Verhältnis von 10 zu 1. Das Originalrezept verlangt, nur steingemahlenes Buchweizenmehl, Almbutter und Gemüse von Gemüsebeet zu verwenden. Auch die Käsesorte ist vorgeschrieben: Der junge Casera, ein Hartkäse aus Kuhmilch aus dem Veltlin, der bei diesem Gericht verwendet wird, schmeckt süßlich und leicht nach Milch.
Da man an abgepackte Weizennudeln gewöhnt ist, fallen bei selbstgemachten Buchweizennudeln sofort die etwas rauere Konsistenz und vor allem der aromatische und intensive Duft des Buchweizens auf. Dieses Gericht erinnert mich sehr an die überbackenen Käsespätzle meiner Schwiegermutter. Pizzoccheri sind genauso geschmackvoll und sättigend. Als Hauptspeise begleitet sie oft grüner Salat.

Pizzoccheri: Herzhaftes aus dem Veltlin

Pizzoccheri, die traditionellen Buchweizennudeln aus dem Veltlin, sind die Essenz des alpinen Komforts. Diese rustikalen Nudeln bringen eine kräftige, leicht nussige Note mit, die perfekt zu geschmolzenem Käse, Wirsing und zarten Kartoffeln passt. Beim Kochen der Pizzoccheri entfaltet sich ein wunderbarer Duft, der Wärme und Gemütlichkeit auf den Teller zaubert. Das Gericht ist cremig und reichhaltig, ohne schwer zu wirken, und verführt mit jedem Bissen, besonders an kalten Tagen.

📖 Recipe

pizzoccheri

Pizzoccheri

Die Pizzoccheri sind eine Nudelart aus Buchweizen und Weizenmehl, die mit Käse, Kartoffeln sowie Gemüse der Saison serviert werden.
4.50 von 18 Bewertungen
Vorbereitungszeit 30 Minuten Min.
Kochzeit 10 Minuten Min.
Gesamtzeit 40 Minuten Min.
Gang Basic
Küche Lombardei
Portionen 6 persone
Kalorien 540 kcal

Zutaten
 

Teig:

  • 400 g Buchweizenmehl
  • 100 g Mehl, Type 550
  • 285 ml Wasser, warm ca. 50°C
  • 60 g Salz , grob, für das Nudelwasser
  • 6 l Wasser

Sauce:

  • 80 g Butter
  • 240 g Kartoffel, geschält, halbiert, in gut 1 cm dicke Würfel geschnitten
  • 200 g Fisolen, je nach Saison mit Wirsing, Mangold oder Spinat ersetzbar
  • 180 g Käse, Halbfett
  • 2 Knoblauchzehen, ungeschält
  • 40 g Parmigiano, frisch gerieben

Zubereitung
 

Teig:

  • Buchweizenmehl auf die Arbeitsfläche geben, mit Weizenmehl vermengen und eine kleine Mulde formen. 285 ml warmes Wasser zugeben und kräftig zu einem glatten und elastischen Teig verkneten. Dank der hohen Wassertemperatur (ca. 50°) lässt sich der Buchweizen mit den anderen Zutaten gut mischen.
  • Wenn der Teig geschmeidig ist, formt man ihn zu einem Bündel. Das Bündel sowie die Arbeitsfläche leicht mit Buchweizenmehl bestreuen. Mit einem Nudelholz den Teig 2-3 mm dünn auswalzen. Den Teig in eine reckeckige Form schneiden. Um die Nudelstücke möglichst gleich und regelmäßig groß zu machen, mit einem scharfen Messer in 7 cm breiten Streifen schneiden. Die Streifen dann übereinander legen ­ wenn notwendig etwas Buchweizenmehl zwischen die Streifen streuen ­und vertikale 0,5-1 cm breite Streifen schneiden. Auf diese Art und Weise den ganzen Teig zu Pizzoccheri verarbeiten.

Sauce:

  • In einem Topf 6 l Wasser und 60 g grobes Salz zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln waschen, schälen und in gleichmäßige, mittelgroße Würfeln schneiden, sowie die Fisolen waschen und die Spitzen entfernen. Kartoffeln und Fisolen in das kochende Wasser geben und 6 Minuten kräftig kochen lassen. (Wirsing und Mangold werden 2 Minuten nach den Kartoffeln ins Wasser gegeben. Spinat kocht sehr schnell und kommt deswegen erst 2 Minuten bevor man die Nudeln vom Wasser herausnimmt dazu).
  • Den Käse in längliche dünne Streifen schneiden oder fein reiben.
  • Nach diesen 6 Minuten die Pizzoccheri zum Gemüse geben, mit einem Kochlöffel so rühren, dass die Nudeln nicht aneinander kleben. Weitere 4 bis 6 Minuten kochen lassen bzw. bis die Pizzoccheri al dente sind.
  • In der Zwischenzeit eine große Pfanne im warmen Ofen zum Warmhalten stellen.
  • In einer zweiten Pfanne die Butter mit den ungeschälten Knoblauchzehen (aglio in camicia= literarisch übersetzt Knoblauch im Hemd) auf niedriger Flamme schmelzen und leicht bräunen lassen. Knoblauch entfernen.
  • Pizzoccheri und Gemüse gut abgießen und in die aus dem Ofen herausgenommene und warme Pfanne löffelweise geben. Die zwei Käsesorten auf der Oberfläche jeder Pizzoccherischicht gut verteilen. Nach der letzten Käseschicht die Pfanne einige Minuten in den warmen Ofen einige Minuten geben, bzw. bis der Käse geschmolzen ist. Das kann je nach Ofentemperatur dauern. Mit Butter übergießen, eventuell mit gemahlenem Pfeffer und frischen Kräutern verfeinern und genießen.

Nährwerte

Kalorien: 540 kcalKohlehydrate: 67 gEiweiß: 20 gFett: 23 gGesättigte Fettsäuren : 13 gCholesterin: 63 mgNatrium: 4332 mgKalium: 689 mgBallaststoffe: 9 gZucker: 3 gVitamin A: 795 IUVitamin C: 8.9 mgKalzium: 226 mgEisen: 5.4 mg
Rezept schon ausprobiert?Erwähne @a.modo_mio oder tagge #a-modo-mio!
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TIPP: In Italien werden Nudeln nach dem Abgießen nicht mit kaltem Wasser abschreckt, weil dadurch die Stärke von den Nudeln abgespült wird und die Sauce kann dann nicht gut an die Nudeln haften.

Probieren Sie das Pizzoccheri-Rezept aus!

Lassen Sie sich von dieser herzhaften Spezialität überraschen und genießen Sie den alpinen Geschmack im eigenen Zuhause. Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen und Variationen - ich bin gespannt auf Ihr Feedback! Danke und buon appetito!

Nudelteig

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Kommentare

    4.50 from 18 votes (17 ratings without comment)

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    Bewertung Rezept




  1. lilli meint

    September 25, 2024 at 9:30 a.m.

    5 Sternen
    Ich liebe Pizzoccheri und mache der schnelligkeitshalber Knöpfle aus Buchweizenmehl und über das Ganze kommen geröstete Salbeiblätter.

    Ein wunderbares Essen!

    Antworten

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In einer Gruppe von maximal 10 Personen bereiten wir verschiedene Pasta-Sorten und die dazu passenden Saucen. Ich zeige euch meine Kenntnisse, sowie viele Tipps und Tricks in der Herstellung von Pasta.
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* * * Alle Termine * * *

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Hallo, ich bin Alessandra – Foodbloggerin, Kochbuchautorin und leidenschaftliche Geschichtenerzählerin rund um die italienische Küche.
Seit 10 Jahren teile ich hier authentische Rezepte aus Italien, inspiriert von meiner Familie und unserer kulinarischen Tradition.
Neben meinem Blog leite ich regelmäßig Pasta-, Gnocchi- und Ravioli-Kurse sowie Workshops im Haus der Familie in Bozen, bei denen ich meine Leidenschaft für handgemachte italienische Küche weitergebe.
Meine Rezepte und kulinarischen Geschichten wurden u. a. in derStandard.at veröffentlicht und in Magazinen vorgestellt.
Damit möchte ich nicht nur kochen lehren, sondern auch ein Stück italienische Esskultur vermitteln – von einfachen Alltagsgerichten bis zu besonderen Festtagsrezepten.
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