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Panforte di Siena

Es ist eine der berühmtesten Süßspeisen Italiens: das Panforte aus Siena. In der Toskana wird die Kuchenspezialität mit Trockenfrüchten, Nüssen und Honig das ganze Jahr über gegessen. In der kalten Jahreszeit schmeckt das Panforte aber besonders gut, am besten begleitet von einem feinen Vinsanto.

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panforte

Die Geschichte

Bereits im Frühmittelalter waren in Siena und der Toskana Rezepte mit ähnlichen Zutaten bekannt. Das „panes melatos" war eine Art Fladenbrot aus Mehl, Wasser, Feigen, Weintrauben und Honig. Es schmeckte frisch, bekam jedoch durch Gärprozesse bald einen starken säuerlichen Beigeschmack. Man nannte es deshalb auch „panis fortis" bzw. Panforte (starkes Brot). Im 13. Jahrhundert kamen mit den Kreuzzügen verstärkt orientalische Gewürze nach Italien. Diese - allen voran Pfeffer - wurden eingesetzt, um die Haltbarkeit zu verbessern. Das Panpepato (pfeffriges Brot) war erfunden.

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Die Legende

Es wäre nicht Italien, würde sich nicht auch um diese bekannte Speise eine Legende ranken. Sie spielt im Kloster von Montecellesi: Dort fand Schwester Leta eines morgens die Vorratskammer durchwühlt vor. Mandeln, kandierte Früchte, Mehl und Gewürze wie Pfeffer und Zimt - alles war durcheinander. Leta versuchte für die geplante Armenspeisung zu retten, was ging. Sie vermischte die Zutaten mit etwas Flüssigkeit und backte das Ganze im Ofen. Die Äbtissin kostete das Ergebnis und fand es vorzüglich. Da das Backwerk stark nach Pfeffer schmeckte, nannte sie es Panpepato.

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Panforte, das exklusive Brot

Ob Geschichte oder Legende, das Panpepato wurde keine Armenspeise. Die Gewürze waren teuer, und so blieb diese spezielle Süßigkeit lange den Wohlhabenden vorbehalten. Im 15. Jahrhundert kam sie auch in Venedig bei bedeutenden Feierlichkeiten auf den Tisch. Bis Innsbruck wurde sie 1493 exportiert, als Bianca Maria Sforza zu ihrem Gemahl König Maximilian I. zog. Als die Sienesen 1879 den Besuch von Margarethe von Italien erwarteten, fand man den pfeffrigen Geschmack allerdings zu stark für den feinen Gaumen der Königin. Eine mildere Version wurde kreiert, das „Panforte Margherita".

📖 Recipe

panforte

Panforte di Siena

Das Panforte ist ein veganer Weihnachtskuchen, der am besten von einem guten Vinsanto begleitet wird.
5 von 3 Bewertungen
Vorbereitungszeit 15 Minuten Min.
Kochzeit 30 Minuten Min.
Gesamtzeit 45 Minuten Min.
Gang Dessert, Kuchen, Weihnachten
Küche Italien, Toskana, vegan, vegetarisch
Portionen 12 Stücke
Kalorien 272.4 kcal

Kochutensilien

  • 1 Backform rund, ⌀ 18-20 cm

Zutaten
 

  • 300 g kandierte Zitronen- und Orangenschale
  • 100 g Mandeln, süße, geschälte
  • 100 g Haselnüsse
  • 50 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 1 Prise Gewürzpulver, Koriander, Muskatnuss, Nelken, Pfeffer, Zimt
  • 90 g Honig
  • 150 g Zucker
  • 1 Blatt Oblate, ⌀ 18-20 cm
  • 1 EL Staubzucker , zum Bestäuben
  • 1 Messerspitz Zimt
Makes: 18cm0 x 0cm round, 3cm height

Zubereitung
 

  • Backform mit Backpapier auslegen. Den Boden der Backform dann mit der Oblate bedecken. Backofen (Ober- und Unterhitze) auf 170°C vorheizen.

Trockenmischung

  • Kandierte Früchte mit Nüssen, Mehl, Kakao und Gewürzen in einer Schüssel mischen.

Honig-Sirup Kochen

  • Honig und Zucker in einer Pfanne langsam und unter ständigem Rühren erwärmen. Solange sanft köcheln lassen, bis der Zucker geschmolzen ist bzw. das Gemisch den Zahnstochertest besteht. Dazu einen Zahnstocher in die süße Flüssigkeit tauchen und unter fließendes kaltes Wasser halten. Der süße Tropfen am Zahnstocher sollte sofort hart werden. Sonst noch etwas köcheln lassen.

Mischung verbinden - Formen und Backen

  • Nach bestandenem Test die Zuckermischung gleich vom Herd nehmen und mit den trockenen Zutaten gut vermengen. Masse in die Backform füllen, die Oberfläche mit einem Messer glätten. Im Backofen etwa 20-25 Minuten backen. Das Panforte abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Staubzucker und etwas Zimt bestreuen.

Notizen

Das Panforte  schmeckt  begleitet von einem feinen Vinsanto besonders gut.
Für alle, die ohne Honig backen – ob aus Überzeugung oder Geschmack –, lässt sich das Panforte ganz einfach mit einem Sirup aus 200–210 g Zucker und ca. 60 g Wasser zubereiten. Dieser Sirup ersetzt die im Rezept vorgesehenen 90 g Honig und 150 g Zucker vollständig (auf etwa 120–125 °C erhitzen).
Für Kinder oder alle, die es milder mögen: Kakao weglassen und die Gewürze auf eine kleine Prise Zimt reduzieren. So wird das Panforte heller und fruchtiger, ohne zusätzliche Süße.

Nährwerte

Kalorien: 272.4 kcalKohlehydrate: 46.6 gEiweiß: 4.1 gFett: 9.9 gGesättigte Fettsäuren : 0.9 gungesättigte Fettsäuren: 1.7 geinfach ungesättigtes Fettsäuren: 6.7 gTransfettsäuren: 0.002 gNatrium: 27.8 mgKalium: 174.1 mgBallaststoffe: 3.1 gZucker: 39.2 gVitamin A: 7.2 IUVitamin C: 0.6 mgKalzium: 38.8 mgEisen: 1.3 mg
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Buon appetito!

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Kommentare

    5 from 3 votes (2 ratings without comment)

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    Bewertung Rezept




  1. Maike meint

    November 20, 2025 at 2:17 p.m.

    5 Sternen
    Ich liebe Panforte auch :-).
    Nur ist er, durch den Honig, nicht vegan 😉

    Antworten
    • Ale meint

      November 20, 2025 at 4:31 p.m.

      Liebe Maike,
      wie schön, von dir zu lesen – und wie wunderbar, dass du Panforte genauso gern magst wie ich!
      Du hattest völlig recht: Die ursprüngliche Version ist nicht vegan, weil Honig drin ist.
      Ich hab das Rezept inzwischen überarbeitet und eine vegane Alternative ergänzt – extra für dich.
      Du kannst jetzt ganz einfach einen Sirup aus Zucker und Wasser verwenden - statt Honig.
      Die Anleitung dafür steht direkt in den Tipps unter dem Rezept.
      Jetzt kannst du ihn also auch genießen – ohne Kompromisse.
      Lass mich wissen, wie deine Version geworden ist!
      Herzliche Grüße
      Alessandra

      Antworten
  2. m meint

    Dezember 19, 2024 at 9:49 p.m.

    "ich backte" schreibt man mit /p/

    Antworten
    • Ale meint

      Dezember 20, 2024 at 12:25 p.m.

      Nicht in diesem Fall!
      „Ich backte“ wird mit „b“ geschrieben, da es vom Verb „backen“ kommt, welches bedeutet, etwas im Ofen zu kochen oder zu zubereiten (z. B. Brot oder Kuchen).

      Mit „p“ würde man „packen“ schreiben, was das Einpacken oder Verstauen von Gegenständen, wie zum Beispiel in einem Koffer, beschreibt.

      Also:

      „ich backte“ → vom Verb „backen“ (etwas im Ofen zubereiten)
      „ich packte“ → vom Verb „packen“ (z. B. einen Koffer richten)
      Die Bedeutung macht hier den Unterschied klar. 😊

      Antworten

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Hallo, ich bin Alessandra – Foodbloggerin, Kochbuchautorin und leidenschaftliche Geschichtenerzählerin rund um die italienische Küche.
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Neben meinem Blog leite ich regelmäßig Pasta-, Gnocchi- und Ravioli-Kurse sowie Workshops im Haus der Familie in Bozen, bei denen ich meine Leidenschaft für handgemachte italienische Küche weitergebe.
Meine Rezepte und kulinarischen Geschichten wurden u. a. in derStandard.at veröffentlicht und in Magazinen vorgestellt.
Damit möchte ich nicht nur kochen lehren, sondern auch ein Stück italienische Esskultur vermitteln – von einfachen Alltagsgerichten bis zu besonderen Festtagsrezepten.
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