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GARGANELLI - Nudeln

Nudeln : Garganelli sind die typischen, quer gerillten Röhrennudeln aus der Emilia Romagna. Sie harmonieren bestens mit kräftigen Fleisch- und Specksaucen. Erfunden wurden sie - wie so mancher kulinarische Schatz - durch ein Missgeschick in der Küche.

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Der Kardinal, die Köchin, ihre Katze und die Pasta:

Garganelli - Nudeln

Ein Himmelreich für gefüllte Nudeln

Wir blicken nach Norditalien, am Anfang des 18. Jahrhunderts: Da wäre, so erzählt die Anekdote, Kardinal Cornelio Bentivoglio, der gern Nudeln aß und viel Wert darauf legte, Reichtum und Macht zu demonstrieren. Dies tat er auch durch die Küche an seinem Hof. Pasta ripiena wie Cappelletti, Tortellini oder Anolini konnten sich einfache Leute nicht leisten. Am Kardinalshof wurden sie täglich frisch zubereitet und serviert. Zuständig war die erfahrene Pastaköchin des Kardinals, eine arzdora.

In die Röhre schauen

Eines Morgens wurde die arzdora von einem Geräusch im Hof abgelenkt. Während sie hinausschaute, fraß die Katze, die eigentlich Mäuse in der Speisekammer fangen sollte, die Hälfte der Fleischfüllung für die Cappelletti. Der Schreck war groß. An diesem Tag gab es nur ein paar gefüllte Nudeln. Aus dem Rest der Teigquadrate drehte die Köchin kleine Röhren und rillte sie quer. Zum Glück liebte der Kardinal die Pasta, die die Sauce wegen der Rillen viel besser aufnahm als glatte Nudeln.

garganelli

Garganelli - Variationen

Ihren Namen haben die Garganelli vom Dialekt der Romagna: Garganel heißt dort die Speiseröhre des Huhns, an die die Form der Pasta erinnert. Die Garganelli waren billiger zuzubereiten als pasta ripiena und hatten bald ihren festen Platz in der Küche der Emilia Romagna. Garganelli oder Maccheroni (al pettine), wie sie in Modena heißen, gab es früher nur frisch und als Eiernudeln. Heute finden Sie sie im Supermarkt auch aus Hartweizen und Wasser. Probieren Sie einmal Garganelli mit einer Sauce aus Zucchini, Safran und Speck. Traditionell werden sie mit Salsiccia (einer pikanten Wurst), mit Hähnchenbrust-Ragout oder Lamm Ragout zubereitet.

Garganelli: Ein Hauch italienischer Tradition im Biss

Garganelli, eine besondere Pastaform aus der Emilia-Romagna, sind kleine, gerollte Röhrchen mit feinen Rillen, die Sauce wunderbar aufnehmen und bei jedem Bissen den Geschmack Italiens entfalten. Mit einem leichten, hausgemachten Teig aus Eiern und Mehl haben sie eine zarte, aber dennoch strukturierte Konsistenz, die perfekt zu herzhaften Fleischsaucen, Pesto oder cremigen Ricottamischungen passt. Ihre Form und das leicht bissfeste Mundgefühl machen Garganelli zu einem echten Genuss, der die Freude an der italienischen Küche bei jedem Teller neu erleben lässt.

📖 Recipe

garganelli ricetta

Garganelli

Garganelli sind die typischen, quer gerillten Röhrennudeln aus der Emilia Romagna. Sie harmonieren bestens mit kräftigen Fleisch- und Specksaucen. Erfunden wurden sie - wie so mancher kulinarische Schatz - durch ein Missgeschick in der Küche.  
5 von 4 Bewertungen
Vorbereitungszeit 30 Minuten Min.
Kochzeit 3 Minuten Min.
Ruhezeit 20 Minuten Min.
Gesamtzeit 33 Minuten Min.
Gang Nudeln, Nudelteig, Pasta
Küche Italienisch, laktosefrei, vegetarisch
Portionen 4 persone
Kalorien 429 kcal

Zutaten
 

Frische Garganelli

  • 400 g Mehl , Typ 00 bzw. Universal Typ 480
  • 4 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz

Zubereitung
 

  • Für den Teig das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche sieben und in der Mitte eine Mulde formen. Öl, Salz und Eier in die Mulde geben und mithilfe einer Gabel und anschließend mit den Händen von innen nach außen alle Zutaten vermengen. Den Teig kneten, bis er glatt und elastisch ist. In eine Frischhaltefolie wickeln und mindestens 20 Minuten im Kühlschank ruhen lassen.
  • Danach den Teig mit einem Nudelwalker dünn (ca. 1 mm) ausrollen. Mit einem Messer Quadrate von ca. 5 cm ausschneiden. Die Quadrate diagonal um einen Kochlöffelstiel wickeln und dann auf einem pettine (Nudelkamm) rollen, um die Außenfläche zu rillen. Wer keinen Nudelkamm hat, verwendet einen groben, sauberen Haarkamm oder ein Gnocchibrett. Die Garganelli vorsichtig vom Stab lösen. Für die spätere Verwendung auf einem bemehlten Tuch trocknen lassen oder vor dem Kochen noch abdecken.

Notizen

Frische Garganelli in ausreichend gesalzenem Wasser ca. 2-3 Minuten bissfest kochen

Nährwerte

Kalorien: 429 kcalKohlehydrate: 76 gEiweiß: 15 gFett: 5 gGesättigte Fettsäuren : 1 gCholesterin: 163 mgNatrium: 161 mgKalium: 167 mgBallaststoffe: 2 gVitamin A: 240 IUKalzium: 40 mgEisen: 5.4 mg
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Probieren Sie das Garganelli-Grundrezept zu Hause aus!

Erleben Sie die Kunst der handgemachten Pasta und genießen Sie den unvergleichlichen Geschmack der selbstgerollten Garganelli. Ich freue mich darauf, von Ihren Erfahrungen und Kreationen zu hören - welche Sauce hat bei Ihnen das Rennen gemacht? Danke und buon appetito!

Nudelteig

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Kommentare

    5 from 4 votes (2 ratings without comment)

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    Bewertung Rezept




  1. Thomas Riedl meint

    August 18, 2024 at 9:11 a.m.

    5 Sternen
    Ciao Allessandra,

    was genau bedeutet "arzdora"? Ist das ein Wort aus dem Dialekt der Emilia Romagna?
    Danke vorab für die Erklärung.

    Antworten
    • Ale meint

      August 19, 2024 at 9:00 a.m.

      5 Sternen
      Ciao Thomas!
      "Arzdora" (manchmal auch "Azdora" geschrieben) ist tatsächlich ein Begriff aus dem Dialekt der Emilia-Romagna.
      Es bedeutet so viel wie „reggitrice“, „massaia“ oder „diejenige, die das Haushaltsregiment führt“.
      Das Wort „reggitrice“ hebt besonders die stützende Funktion hervor, die eine Arzdora in der Familie hat.
      Im alltäglichen Gebrauch war es in der Region üblich, dass der „Arzdor“ (der Hausherr) und die „Arzdora“ (die Hausherrin) nach ihrer Rolle innerhalb der Familie benannt wurden.
      Sie verkörperten quasi die tragenden Säulen des Haushalts. Liebe Grüße, Alessandra

      Antworten

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In einer Gruppe von maximal 10 Personen bereiten wir verschiedene Pasta-Sorten und die dazu passenden Saucen. Ich zeige euch meine Kenntnisse, sowie viele Tipps und Tricks in der Herstellung von Pasta.
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Hallo, ich bin Alessandra – Foodbloggerin, Kochbuchautorin und leidenschaftliche Geschichtenerzählerin rund um die italienische Küche.
Seit 10 Jahren teile ich hier authentische Rezepte aus Italien, inspiriert von meiner Familie und unserer kulinarischen Tradition.
Neben meinem Blog leite ich regelmäßig Pasta-, Gnocchi- und Ravioli-Kurse sowie Workshops im Haus der Familie in Bozen, bei denen ich meine Leidenschaft für handgemachte italienische Küche weitergebe.
Meine Rezepte und kulinarischen Geschichten wurden u. a. in derStandard.at veröffentlicht und in Magazinen vorgestellt.
Damit möchte ich nicht nur kochen lehren, sondern auch ein Stück italienische Esskultur vermitteln – von einfachen Alltagsgerichten bis zu besonderen Festtagsrezepten.
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